Author Archives: Ralf

Übung 5 – Freude und Leid integrieren

Freude und Leid (Schmerz, Kummer, etc.) sind wie zwei Seiten ein und derselben Medaille. Je mehr Du das Eine willst und im gleichen Maße das Andere ablehnst, umso mehr trennt Du Dich von Deiner ursprünglichen Lebenskraft; und je mehr Du beide Seiten einfach akzeptierst und eine Balance schaffst, umso mehr Glück und Zufriedenheit erschaffst Du und verbindest Dich so wieder mit dem Leben 🙂

1. Atme ein und sage zu Dir selbst:

Ich habe Freude.

Atme aus und sage zu Dir selbst:

Ich bin Freude.

2. Atme ein und sage zu Dir selbst:

Ich habe Leid (Schmerz, Kummer, etc.).

Atme aus und sage zu Dir selbst:

Ich bin Leid (Schmerz, Kummer, etc.).

3. Atme ein und sage zu Dir selbst:

Ich habe Frieden (Freiheit).

Atme aus und sage zu Dir selbst:

Ich bin Frieden (Freiheit).
Geh diesen Zyklus von drei (vier) Schritten dreimal hintereinander durch.

Variation 1:

Du kannst den dritten Schritt auch durch Begriffe Deiner Wahl ersetzen bzw. ergänzen. Wie möchtest Du Dich am liebsten fühlen?

Variation 2:

Du kannst die Übung auch in der Weise abwandeln, dass Du alle möglichen gegensätzlichen Dinge integrieren kannst, indem Du statt „Freude“ die eine Seite nimmst und statt „Leid“ bzw. „Schmerz“ das Gegenteil davon, also:

– einatmen: ich habe (die eine Seite, z.B. Mühelosigkeit)

– ausatmen: ich bin (die eine Seite, z.B. Mühelosigkeit)

– einatmen: ich habe (das Gegenteil davon, z.B. Anstrengung)

– ausatmen: ich bin (das Gegenteil davon, z.B. Anstrengung)

Und den dritten Schritt ersetzt Du durch Begriffe Deiner Wahl

(siehe Variation 1)

Beachte auch den Hinweis zu dieser Übung.

Aufmerksamkeits-Workshop

 

Der Aufmerksamkeits-Workshop (mp3, ca. 17 MB)

 

Dein persönliches Power-Programm

Als erstes schlage ich Dir vor, die vier Aufmerksamkeits-Übungen kennenzulernen: gehe sie alle vier der Reihe nach durch, bis Du ein gutes und zuversichtliches Gefühl in bezug auf die Anwendung zu hast.

Um nun Deinen Willensmuskel zu stärken, mache künftig JEDEN Tag 3 – 4 mal für jeweils 5 Minuten eine der beiden Willensübungen (Übg. 1 und 2 oder beide).

Ich empfehle Dir zusätzlich, gelegentlich die Übg. 3 oder 4 einzuschieben, damit es nicht eng wird. Es geht bei den Willensübungen darum, Deinen Willensmuskel zu stärken und zu trainieren, um mehr innere Kraft zu entwickeln. Dabei ist es aber auch ganz wichtig, mit allem anderen verbunden zu bleiben (Du willst ja schließlich kein Zombie werden ;-))

Übung 4 – Zellbewusstsein empfinden und Verbundenheit fühlen

Stelle Dir Dich selbst als einzelne Zelle in (D)einem Körper vor. Spüre die Grenzen der äußeren Membran. Mache Dir bewusst, dass Du eine einzige Einheit bist, verbunden mit all den Körperteilen, die zum großen Ganzen beitragen. Lass Austausch mit der Außenwelt zu. Nimm´ wahr, was hereinkommt und was hinausgeht.

Wenn Du möchtest, mache mit diesem Bewusstsein einen Spaziergang und achte darauf, wie Du der Welt und anderen Menschen begegnest.

Hinweis:
So wie die obige Übung zum Entwickeln von Raumbewusstsein (Übung 3) ist auch diese Übung sehr gut geeignet, wenn Du im Alltag bemerkst, dass es im Denken und Fühlen eng wird.

Übung 3 – Aufmerksamkeit ausdehnen

Die folgende Übung solltest Du zunächst an einem ruhigen, ungestörten Platz üben, bis es Dir leicht fällt, das Gefühl der Ausdehnung mühelos beizubehalten.

Zur Vorbereitung komme innerlich zur Ruhe, nimm ein paar tiefe Atemzüge und entspanne Dich. Dann lies Dir das folgende Zitat von Albert Einstein durch und lasse es anschließend einige Minuten innerlich auf Dich wirken:

„Ein Mensch ist Teil eines „Ganzen“, das wir „Universum“ nennen, ein in Zeit und Raum begrenzter Teil. Er erfährt sich selbst, seine Gedanken, seine Gefühle als etwas vom Rest Getrenntes – eine Art optischer Täuschung des Bewußtseins. Diese Täuschung ist eine Art Gefängnis für uns, sie beschränkt uns auf unsere persönlichen Wünsche und auf unsere Zuneigung gegenüber einigen wenigen, die uns am nächsten stehen.

Unsere Aufgabe muß es sein, uns aus diesem Gefängnis zu befreien, indem wir unseren Kreis der Leidenschaften ausdehnen, bis er alle lebenden Wesen und das Ganze der Natur in all ihrer Schönheit umfaßt.“

Schaue Dich um in dem Raum, in dem Du Dich gerade befindest – betrachte alle Wände, den Boden und die Decke und bemerke jeweils etwas, das Du zuvor nicht bemerkt hast. Nimm den gesamten Raum und den gegenwärtigen Augenblick mit allen Sinnen wahr – was gibt es alles zu sehen, zu hören, zu fühlen, zu riechen und zu schmecken?

Dann

  • entspanne deine Augen und lasse deinen Blick weich und offen werden, ohne etwas Bestimmtes zu fokussieren;
  • richte deine Aufmerksamkeit auf den Raum, der dich umgibt;
  • stelle dir vor, dass du dich in diesen Raum, der dich umgibt, hinein ausdehnst;
  • stelle dir vor, dass du dieser Raum bist;
  • erlaube dir die Wahrnehmung, völlig von diesem Gefühl der Ausdehnung durchdrungen zu sein;
  • werde dir darüber bewusst, dass du dir des Gefühls der Ausdehnung bewusst bist – sei grenzenlos.

Versuche, dieses Gefühl in Deinem Alltag zu stabilisieren.

Hinweis:

Es ist auch sehr interessant, diese Ausdehnungsübung in der freien Natur zu machen 🙂

„Anwesend zu sein heißt dem Raum zu dienen, der dir gegeben ist.“

– Reshad Feild

Vision & Strategie

Eine strategische Vision ist ein klares Bild von dem, was man erreichen will.

- John Naisbitt