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Der Wahrheit ins Gesicht schauen

Mit den vorangegangen Übungen sind Dir sicher einige begrenzende Überzeugungen und Einstellungen bewusst geworden, die Dich davon abhalten, ein erfolgreiches Business zu führen.

Nimm Dir einen Augenblick Zeit und schreibe alle Überzeugungen, Einstellungen, Ideen, Konzepte etc. auf, die Du in bezug auf alles hast, was in irgendeiner Weise mit  Business, Selbständigkeit, Verkaufen, Kunden,  usw. .zu tun hat (Du kannst natürlich gerne die Notizen nehmen, die Du Dir weiter oben gemacht hast).

Finde die Überzeugungen, bei denen Du spürst, dass sie Dich behindern, begrenzen, einengen, vom Verwirklichen Deiner Ziele abhalten, Stress verursachen etc.

Diese Überzeugungen kannst Du folgendermaßen handhaben:

Übernimm die volle Verantwortung für die jeweilige Überzeugung, indem du dich fragst:

  • Welche Beweise habe ich für diese Überzeugung? Woher weiß ich, dass diese Überzeugung wahr ist?
  • Inwieweit dient mir diese Überzeugung? Welchen Nutzen/Vorteil habe ich dadurch?

Die Beantwortung dieser Fragen kann dir sehr erleuchtende Erkenntnisse verschaffen.

Hinweis:
Vielleicht tauchen bei der Beantwortung der Fragen ein paar interessante Gefühle auf. Das ist okay. Was immer gerade da ist – lass es da sein. Du mußt nichts damit machen. Es einfach nur fühlen. „Embrace tiger, return to the mountain“, heißt es im Chinesischen. Damit ist gemeint, dass du das Gefühl – Wut, Ärger, Angst Verwirrung, Trägheit, Zweifel, Unsicherheit, Antriebslosigkeit, etc. – in dich aufnimmst, es umarmst. Und damit still wirst und zu deiner Mitte zurück kehrst. (Und wenn du dich sowieso gerade gut fühlst – umso besser. Dann nimm auch dies in dich auf und werde still damit).

Variation:

Betrachte deine gegenwärtige Situation.

Finde heraus, welche Überzeugungen du in bezug auf die betreffende Situation hast.

Übernimm die volle Verantwortung für die jeweilige Situation, indem du dich fragst:

Welche Beweise habe ich für diese Überzeugung? Woher weiß ich, dass diese Überzeugung wahr ist?

Inwieweit dient mir diese Überzeugung? Welchen Nutzen/Vorteil habe ich dadurch?

Handhabe auf diese Weise alle Überzeugungen, bis Du mehr Klarheit in bezug auf die Situation hast und/ oder eine Lösung auftaucht und/ oder Du Dich einfach besser und befreiter fühlst.

Tipp: Hilfreich sind auch die Übungen 5 + 6.

 

3 Wohlstands-Tipps zum Genießen:

Genieße Freude an Deinem Business.

Genieße Freude an Großzügigkeit.

Genieße Freude am Austausch, am Geben und Empfangen, am frei fließenden Kommen und Gehen des Geldes.

(aus: Spirit of Money www.spirit-of-money.de )

Umgang mit begrenzenden Überzeugungen

Was hat es mit diesen Überzeugungen überhaupt auf sich? Lass uns zunächst darauf einigen, unter dem Begriff „Überzeugungen“ alles zusammenzufassen, was sich in Deinem Verstand abspielt, also all Deine Gedanken, Einstellungen, Vorannahmen, Urteile, Bewertungen, Glaubensmuster, kurz: sämtliche mentalen Prozesse. Dies alles so zusammenzufassen und auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen, macht es einfacher, damit umzugehen.

Dass Überzeugungen das Leben in irgendeiner Weise beeinflussen, ist Dir vielleicht nicht völlig neu. Wie gravierend dieser Einfluß ist, ist Dir jedoch möglicherweise nicht so ganz klar.

Und vielleicht siehst Du es ja auch ganz anders, daher lass uns das mal genauer betrachten:

Werden Deine Erfahrungen mit der Welt und dem Leben durch Deine Überzeugungen bestimmt, oder bildest Du Dir Deine Überzeugungen aufgrund der Erfahrungen, die Du machst?

Man könnte darüber sehr lange diskutieren, ohne zu einem vernünftigen Ergebnis zu kommen, und irgendwann kommt man dann zu der Frage, ob zuerst das Ei oder die Henne da war. Diese Weise, an das Thema heranzugehen, ist jedoch müßig, denn es bringt Dich nicht weiter.

Frage Dich doch lieber mal, was Dir mehr persönliche Macht und mehr Handlungsspielraum gibt.

Wenn Du Deine Überzeugungen aufgrund Deiner Erfahrungen bildest, Dir die Ereignisse also mehr oder weniger zustoßen, hast Du keine große Wahl und bist in der Opferrolle.

Wenn Du jedoch von der Annahme/Hypothese ausgehst, dass Du aufgrund Deiner Überzeugungen bestimmte Erfahrungen machst, und wenn Du weiter davon ausgehst, dass Du Dich für bestimmte Überzeugungen entscheiden sowie sie ändern und beseitigen kannst – wie sieht das Leben von diesem Standpunkt aus? Ist es nicht so, dass Du in diesem Fall mehr Kontrolle über Dein Leben hast? (Solltest Du gerne Deine eingefleischte Einstellung behalten wollen, dass Du Deine Überzeugungen aufgrund Deiner Erfahrungen mit der Welt bildest, dann fühl‘ Dich frei, dies zu tun. Für diesen Fall möchte ich Dich gerne einladen, für die Dauer der Übungen einfach mal spaßeshalber mit der Arbeitshypothese zu spielen, von der wir hier ausgehen. Ich weiß, dass ich damit an so manchem liebgewonnenen Weltbild rüttele – wenn Du daher Fragen dazu hast, setze Dich mit mir in Verbindung)

Die Frage, warum Du nun bestimmte Überzeugungen hast und wo diese her kommen, ist ebenso müßig wie die Frage, was zuerst da war. Hilfreicher ist es, zu erkennen und anzuerkennen, was jetzt da ist und dann eine Entscheidung zu treffen – nämlich die, ob Du es behalten willst oder nicht.

Und vielleicht wirft diese Sicht des Lebens ein ganz neues Licht auf bestimmte, immer wieder kehrende Ereignisse in Deinem Leben, die Du nicht unbedingt bevorzugst.

Es gibt viele Möglichkeiten, mit Überzeugungen umzugehen, von denen ich Dir im folgenden einige vorstellen möchte:

In der vorangegangenen Übung hast Du Deine Überzeugungen notiert. Untersuche nun jede einzelne Überzeugung mit den folgenden vier Punkten:

  • Finde heraus, ob die jeweilige Überzeugung hilfreich und unterstützend – mache dann ein ( + ) dahinter – oder behindernd und begrenzend ( – ) ist.
  • Denke darüber nach, wie Du zu der Überzeugung gekommen bist – bzw. wie die Überzeugung zu Dir gekommen ist: hast Dich bewusst und absichtsvoll dafür entschieden, also freien Stücken angenommen (F) oder ob Du sie unbewusst angenommen hast (U), z.B. durch erzieherische Maßnahmen (Eltern, Schule, …) oder andere Manipulationen (Kirche, Werbung, Politik, …)
  • Je höher der Grad an Gewissheit, umso stärker wirkt sich diese Überzeugung in Deinem Leben aus. Daher bewerte nun die Überzeugungen, inwieweit Du davon überzeugt bist. Auf einer Skala von 1 – 10, wobei 1 = 0% und 10 = 100% entspricht: wo würdest Du die jeweilige Überzeugung einordnen? Zu wieviel % bist Du davon überzeugt? Und weshalb? Was veranlaßt Dich dazu, in dem Maße davon überzeugt zu sein? Was könntest Du tun (oder lassen), um die Überzeugung in der Skala zu verschieben?
  • Und nun überlege Dir abschließend, ob Du diese Überzeugung behalten möchtest oder welche Du stattdessen viel lieber hättest. Im zweiten Fall schreibe Dir diese auf. Wir werden in einer späteren Lektion damit arbeiten.

Wenn Du die entsprechende Überzeugung nicht mehr haben möchtest, dann frage Dich selbst, was Du tun könntest, um sie in Deiner Skala der Gewissheit nach unten zu bewegen.

 

„Was auch immer uns dazu veranlaßt, die Dinge auf die eine oder andere Weise wahrzunehmen, läßt uns die Dinge mit einer gewissen Notwendigkeit so sehen – unabhängig davon, was wir im betreffenden Moment wollen.

An diesem Punkt sollten wir uns mit der buddhistischen Vorstellung von den Geistesprägungen befassen. Der Ausdruck „Geistesprägung“ gibt die eigentliche Bedeutung des Wortes Karma wieder. Da jedoch in Zusammenhang mit diesem Wort so viele Mißverständnisse kursieren, wollen wir im Folgenden weiterhin von „Geistesprägungen“ bzw. „Prägungen“ sprechen.
Diese Prägungen für „gute“ oder „schlechte“ Erfahrungen kommen auf dreierlei Art und Weise zusammen: indem wir etwas tun, indem wir etwas sagen und sogar indem wir etwas denken.
Auf einer Ebene des Geistes wird unablässig alles aufgezeichnet, was wir durch unsere Augen, unsere Ohren und alle weiteren Sinne wahrnehmen. Selbst unsere Gedanken werden aufgezeichnet.“

– Geshe Michael Roach

Tipps für den Alltag:

  • Versuche Dich selbst immer besser kennenzulernen, indem du auf die Deinem Handeln zugrunde liegenden Muster und Einstellungen achtest und Dir dieser immer mehr gewahr wirst.
  • Bedenke, dass Du etwas erst dann ändern kannst, wenn Du es erkannt hast.
  • Das, was da ist zu ignorieren, macht keinen Sinn, denn dadurch wirst Du es nicht los.

Mit dem Gesetz von Ursache und Wirkung vertraut werden

Etwas ist in dem Maße möglich oder unmöglich, wie es mit dem übereinstimmt oder nicht übereinstimmt, was Du glaubst. Wobei hier ganz entscheidend ist, dass es um das geht, was Du tatsächlich glaubst und nicht um das, was Du gerne glauben würdest. Es hilft Dir in keinster Weise vorzugeben, etwas Bestimmtes zu glauben, wenn Du tatsächlich etwas ganz anderes – und häufig Gegenteiliges oder Widersprüchliches – glaubst.

Um dahin zu kommen, wo Du hin willst, mußt Du herausfinden, was Dich bisher davon abgehalten hat, tatsächlich dort hin zu gelangen. Daher lade ich Dich ein, in Deinem Alltag immer wieder auf begrenzende und behindernde Überzeugungen zu achten und diese zu notieren. Bei den folgenden Übungen geht es explizit um Überzeugungen zum Thema Wohlstand, Business und Erfolg. Du kannst sie selbstverständlich zu allen anderen Lebenbereichen und -themen machen:

Notiere Dir alle Überzeugungen, die Du hast in bezug auf

  • (Dein) Business
  • Selbständigkeit/ Unternehmertum (-sein)
  • Kunden/ Klienten
  • Akquise
  • Verkaufen
  • Finanzen
  • Fülle
  • Wohlstand

Untersuche die folgende Frage und beantworte anschließend den Satzanfang, bis Dir nichts mehr einfällt:

  • Was bedeutet (Dein) Business für Dich?
  • (Mein) Business ist …

Wenn Du, insbesondere in bezug auf Business, Selbstständigkeit und Wohlstand, etwas erfährst, das Du lieber nicht erfahren möchtest, frage Dich:

  • Welche Überzeugung könnte jemand haben, der so etwas erfährt, und schreibe alles auf, was Dir einfällt.

Bedenke, dass alles, was Du jetzt erfährst, irgendwann einmal von Dir – bewusst und unbewusst – als Samen gesät wurde, der nun zur Reife gekommen ist 😉

 

(Hinweis: Du brauchst hier nicht alle Überzeugungen zu teilen, die Du aufdeckst; vielmehr teile Deien Erkenntnisse, die Du mit der Übung gewonnen hast :-))

Reflexion Ursache und Wirkung

Frage: Wie zeigt sich das Gesetz von Ursache und Wirkung in Deinem Leben – in Deinem Business, Deinem Beruf, Deinen Beziehungen?

Übung 7 – Mind into action

… wie du in Aktion kommst

1. Wisse was du willst

Du hast im Leben immer drei Möglichkeiten, etwas zu tun:

indem du dich an die Wünsche und Vorstellungen anderer anpasst;
indem du dich gegen die Wünsche und Vorstellungen anderer wehrst;
indem du das tust, was DU tun willst.

Während die ersten beiden Möglichkeiten Reaktionen auf andere sind – du tust, was andere wollen oder wehrst dich dagegen –, ist die dritte Möglichkeit die einzige, die dich wirklich in deine Kraft bringt. Zwar glauben wir ganz oft, wenn wir uns gegen die Vorstellungen anderer (meist Autoritätspersonen wie Eltern oder Vorgesetzte) wehren, würden wir tun, was wir wollen, doch das ist ein Trugschluss. Erst wenn du dich zu dem entscheidest, was DU willst, lebt du wirklich selbstbestimmt und absichtsvoll.

2. Tu was du willst.

Nachdem du dich jetzt entschieden hast, zögere keinen Augenblick und bring deine Sache in die Welt. Geh in Aktion und tu, was zu tun ist. Wahrscheinlich wirst du oft genug auf Widerstände stossen, doch betrachte diese nicht als unüberwindbare Hindernisse, sondern als Herausforderungen. Und um diese meistern zu können, ist es so wichtig, dass du im ersten Schritt beschlossen hast, was du tun willst. Es ist nämlich viel leichter, aufzugeben, wenn du die Ziele anderer verfolgst als deine eigenen. Ein starker Wille braucht eine starke Absicht.

3. Nimm alles an

Ja – du wirst auf Hindernisse stoßen. Doch es gibt keinen Grund, diese persönlich zu nehmen. Es gibt auch keinen Grund, diese dazu zu benutzen, um dich in der Opferrolle klein zu machen. Nimm alles an, was dir begegnet: betrachte es, untersuche es, fühle es, bestaune es, liebe es – und geh weiter.

4. Nimm nichts persönlich

Wenn du aufhörst, die Dinge persönlich zu nehmen, wird das Leben sehr leicht. Dir gelingen Vorhaben, mit denen du dich zuvor abgemüht hast, weil du aufgehört hast, gegen dich zu kämpfen. Wenn du nichts persönlich nimmst, hörst du auf, dir selbst im Weg zustehen und ermöglichst es einer größeren und umfassenderen Kraft durch dich zu wirken. Und so, wie du Hindernisse und eventuelles Scheitern nicht persönlich nimmst, so nimmst du auch Siege und Erfolge nicht persönlich. Du freust dich daran, läßt andere daran teilhaben und – gehst weiter.

5. Gib alles

Gib alles. Gib deine ganze Aufmerksamkeit. Deine ganze Energie. Deine ganze Liebe, Hingabe und Leidenschaft. Und gib noch ein bißchen mehr. Streck dich. Gib 101%. Auf diese Weise wächst du. Und gib anderen. Teile deine Bemühungen und Erfolge. Beziehe andere mit ein und lasse sie teilhaben. So wächst du gemeinsam mit anderen und fügst dem Reichtum der Welt immer wieder ein bißchen hinzu. Dies ist ein schöner Ort zum leben. Sorge du dafür, ihn noch schöner zu machen.

Vision & Strategie

Eine strategische Vision ist ein klares Bild von dem, was man erreichen will.

- John Naisbitt